Fernreisen Norwegen - ideale Alternative zu Kurzreise Ägypten

norwegenFernreisen nach Norwegen bieten in seinen Fjordgebieten einen Reichtum an landschaftlicher Vielfalt und Schönheit, dass einem wirklich der Atem stockt. Keine Kurve, hinter der sich nicht ein neuer, traumhaft schöner Ausblick auf einen Fjord, einen schäumenden Wasserfall, einen mächtigen blauen Gletscher oder ein idyllisches buntes Dörfchen versteckt. Hier kommen Liebhaber grüner, “schottischer” Hügellandschaften ebenso auf ihre Kosten, wie passionierte Alpenfans, die schroffe hochalpine Landschaften lieben. Die Unkenrufe derer, die behaupten, Norwegen sei nur von Mücken und schlechtem Wetter heimgesucht, sind definitiv weit übertrieben. Während unseres Tourtermines im August, etablieren sich an der Küste häufig stabile Skandinavienhochs, die hervorragendes Wetter garantieren.

Und die Mücken suchen ihre Opfer auch eher weit weg von den Fjorden (mit ihren Seebrisen), an den Inlandsseen. Für uns Motorradfahrer hält Norwegen bei einer Kurzreise eine unüberschaubar vielfältige Zahl kurviger Nebenstrecken mit hervorragendem Asphalt bereit. Zwar sollte die allgemeine Geschwindigkeitsgrenzung von 80 km/h tunlichst eingehalten werden, aber das stört fast nie, so schmal und verwinkelt winden sich die Asphaltbänder durch die Landschaft. Nicht nur, dass 80 km/h auf diesen Straßen schon ein flottes Tempo ist - nein, die Gashand dreht den “Hahn” schon automatisch zu, während sich der Mund vor Staunen über die traumhafte Landschaft immer weiter öffnet. Klar, dass wir unter solchen Eindrücken eine hohe Frequenz an Fotostops hinlegen, wie man diese sonst nur bei den Ägypten Reisen kennt!

Die Belagqualität in Norwegen ist meistens gut, nur in größeren Höhenlagen merkt man dem Asphalt schon mal deutlich die langen Winter an. Einschränkungen bezüglich der Tauglichkeit bestimmter Motorrad- Gattungen gibt es hier nicht - vom Chopper und Cruiser, über die klassischen Tourenmotorräder und Enduros, bis hin zu dicken Tourenschiffen - hier passt alles, sofern das Motorrad vernünftig gefedert ist. Einzig sollte darauf geachtet werden, daß die Motorräder auf ebener Fläche einen wirklich sicheren Stand finden, damit die Maschinen während der diversen Fährüberfahrten nicht umfallen, wie man es auf Flusskreuzfahrten häufig erlebt.

Ein konstruktiver Mangel, wie ein bei beladenem Motorrad zu langer Seitenständer, wäre diesbezüglich sehr ungünstig. Viele der Nebenstraßen auf unserer Tour sind schmal und ohne befestigte Randstreifen gebaut. Wir durchfahren auch immer wieder viele Tunnel, die jedoch meistens beleuchtet und modern sind. Alternativstrecken, welche die jeweilige Tagesetappe bei Bedarf verkürzen könnten, gibt es nur selten, denn natürlich orientiert sich der Straßenbau an der zerklüfteten, von Fjorden durchschnittenen Landschaft. Und die bietet wenig Raum für ein dichtes Straßennetz.